Welche ausgefallenen Portale zum Online-Dating gibt es?

Jeder, der sich mit dem Online-Dating etwas beschäftigt hat, kennt die etablierten Portale und vielleicht auch ein paar nicht ganz so bekannte. Diese lassen sich leicht kategorisieren und arbeiten zum Teil auch sehr ähnlich. Es gibt aber gerade in letzter Zeit auch viele Portale, die nicht mit den bekannten Portalen zu vergleichen sind. Diese bringen häufig ein wenig Spaß in die Partnersuche. Einige basieren aber auch auf wirklich guten Ideen und haben daher das Potenzial, ihren Nutzern tatsächlich zu glücklichen Beziehungen zu verhelfen. Hier sollen ein paar Apps vorgestellt werden, die sich von den bekannten Portalen zum Online-Dating deutlich abheben.

Eine dieser neuartigen Apps zum Online-Dating heißt „Candidate“. Sie erinnert in ihrem Konzept ein wenig an die TV-Sendung „Herzblatt“, bei der Singles hinter einer Trennwand saßen und Fragen beantworten mussten. Candidate funktioniert da ganz ähnlich. Es gibt Fragen, auf die fünf Personen antworten. Die Antwort, die dem Fragensteller am besten gefällt, bedenkt er mit einem Like. Dann erst sieht er das Gesicht der Person, die diese Antwort geschrieben hat. Wenn die Person dem Fragensteller optisch gefällt, kann er ihr eine Nachricht schicken. Auf diese Weise entscheiden erst einmal Humor und bzw. oder Intellekt darüber, ob man mit jemandem Kontakt aufnimmt. Außerdem macht die Suche nach einem Partner mit diesem Spiel, als das man es fast schon betrachten kann, auch wirklich Spaß. Man wird also leicht etwas gelöster und ärgert sich nicht so sehr, wenn man einmal eine Abfuhr bekommen sollte. Aber vor allem der Aspekt, was über die Kontaktaufnahme entscheidet, macht Candidate zu einem Vorbild für viele andere Portale.

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Eine weitere relativ neue App zum Online-Dating, über die auch schon viel geschrieben worden ist, heißt „Hater“. In dieser App werden den Nutzern Themen vorgelegt, die sie dann bewerten müssen, je nachdem, wie sehr sie sie mögen. Dazu gibt es die vier Möglichkeiten „Liebe“, „Mag ich“, „Mag ich nicht“ und „Hass“ zur Auswahl. Auf diese Weise klickt man sich durch die verschiedenen Themen, von denen es quasi unendlich viele gibt, und bekommt nach einiger Zeit Vorschläge gemacht, welche anderen Nutzer gut zu einem passen könnten. Das Besondere ist hier aber – wie es der Name schon verrät -, dass zwei Menschen einander nicht dann vorgeschlagen werden, wenn sie die gleichen Vorlieben haben, sondern wenn ihre Abneigungen sich gleichen. So hat man auch gleich ein interessantes Gesprächsthema im Chat.

Ein drittes neuartiges Portal zum Online-Dating nennt sich „Happn“. Diese App muss, damit sie richtig funktioniert, auf den eigenen Standort zugreifen können. Auf Basis dessen wird dann eine Timeline erstellt. Mit Hilfe dieser kann man erfahren, welche anderen Singles, die Happn nutzen, am Tag an einem vorbeigelaufen sind. So kann man auch dann noch Kontakt zu einer hübschen Begegnung aufnehmen, wenn man zu der Zeit die Chance verpasst hat, sie anzusprechen. Wenn beide Nutzer auf der Timeline füreinander das Herz-Symbol gedrückt haben, können sie miteinander chatten. Allerdings ist es bei Happn fraglich, ob man unbedingt möchte, dass das Internet zu jeder Zeit weiß, wo man sich aufhält.